Was mein Gehirn in der „Idle-Time“ so macht

Was mein Gehirn in der „Idle-Time“ so macht

Ich bin nicht wirklich „gebildet“, ich habe keine Ahnung von Hirnaktivitäten und ähnlichem Zeugs, daher versuche ich mir einige Dinge zusammenzureimen. So auch folgendes:

Mein Hirn ist da, so muss es sein, sonst könnte ich das alles hier nicht schreiben. Es arbeitet zwar nicht immer, wie ich es möchte, aber es arbeitet. Abschalten geht nicht, es ist immer in Betrieb und steuert die verschiedenen Dinge wie Atmen etc. (wäre auch schlimm, wenn nicht.)

Für mich sind das eine Art „Subroutinen“ die automatisch laufen und kaum Kapazität beanspruchen. Dazu kommen dann Aufgaben wo es wirklich gefordert wird und an die Grenzen seiner Kapazität geht. Aber immer unter Volllast zu laufen ist kein Dauerzustand, daher muss es ja auch eine gewisse „Idle-Time“ geben in der Aufgaben, die gerade nicht Prio haben, bearbeitet werden müssen.

In dieser Idle-Time grübelt mein Hirn wohl weiter und mir fallen manchmal Dinge ein, mit denen ich mich eine Weile nicht beschäftigt habe, aber noch nicht fertiggestellt sind. So gerade wieder. Ich hatte letzte Woche ein Thema beim Kunden, das ich zunächst einmal zurückgestellt habe und gerade kam mir eine Lösung für das vermeintliche Problem – aus heiterem Himmel. Es geht mir oft so. Komisches Ding da in meiner Rübe und gleichzeitig ein Beweis, dass ich mich auch in Zeiten in denen ich „nichts tue“ Dinge erledigt werden. Ich konnte z.B. bis vor ein paar Jahren ein Buch lesen und gleichzeitig ein Hörbuch hören und habe beide Storys danach wiedergeben können, ohne Sachen zu vermischen.

Irgendwie grüble ich unterbewusst immer, abschalten geht nicht oder ich muss es erst (wieder lernen).

Warum ich das gerade schreibe……fragt mein Hirn 🙂

Der Blogger und das liebe Vieh

Der Blogger und das liebe Vieh

Aktuell steht uns wohl ein Umbruch in der Familie ins Haus. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns gemeinsam entschlossen ein Haustier anzuschaffen – einen Hund.

Glücklicherweise ist meine Frau ebenfalls kein „Katzenmensch“ und so gab es überhaupt keine Diskussion. Kleintiere waren von Anfang an auch kein Thema, da die Idee war, dass das Haustier ein Teil der Familie werden soll. Die Überlegung hat einige Zeit gebraucht um zu reifen und die Probleme die so eine Entscheidung mit sich bringt genau zu durchdenken.

Sicherlich wird es einige Menschen sagen, dass ein Hund in einer Wohnung nichts zu suchen hat und dass es ja Tierquälerei sei. Dem stimme ich nicht unbedingt zu.

Ja ein Hund in einer Wohnung KANN eine Qual für das Tier sein, wenn man mitten in einer Großstadt wohnt und jede Grünfläche tabu für das Tier ist. Bei uns ist das ein wenig anders. Wir wohnen relativ ländlich am Ortsrand. 2-3 Minuten Fußweg und ich stehe am Waldrand – „Natur“ wäre also genug vorhanden und auch genügend Auslaufflächen.

Das zweite Argument, das gegen einen Hund sprechen könnte, wäre ja, dass wir Jobs haben und der Hund lange Stunden alleine in der Wohnung wäre. Auch das wäre kein Problem, spätesten 13:00 ist jemand täglich zu Hause und die Wohnung wird spätesten um 9 Uhr verlassen. 3 Tage die Woche könnte der Hund auch direkt mit mir in mein eigenes Büro kommen und ich wäre für ihn da. Bleiben also noch 2 Tage, die man abfangen müsste, aber meine Eltern haben sich bereit erklärt an diesen 2 Tagen den Hund zu sitten (mein Dad hat da sogar richtig Lust drauf).

„Könnt ihr euch das überhaupt leisten?“

Halt die Fresse, ich hab zwar 3 Kids bin, aber deswegen noch lange kein Assi.

„Hast du Zeit dafür? Du heulst doch jetzt schon rum, dass du nie Zeit hast“

Man muss sich halt umstellen, sich die Zeit nehmen und auch nutzen. Ich sehe die Zeit als Zeit zum „runterkommen“ und auf andere Gedanken zu kommen. Man kommt mal raus in die Natur – nennen wir es „Therapie“

Flippt der Hund mit 3 Kindern nicht aus?

Das ist ganz ehrlich meine größte Sorge, wenn ich mir so das zukünftige „Miteinander“ vorstelle. Daher ist es für mich auch sehr wichtig im Vorfeld die richtige Rasse zu finden. Für mich gibt es ein paar No-Gos z.B. „Kampfhund“, groß wie ein kleines Kalb, hyperaktiv (Terrier). Das alles sind aber mehr oder weniger Attribute die aus meiner Sicht einer Rasse zugeschrieben werden, das individuelle Tier kann sich dann trotzdem ganz anders verhalten. Da muss man einfach mal schauen (bis auf die Punkte „Kampfhund“ und Größe).

Welche Rasse soll es werden?

Puh, schwierige Frage. Der Hund soll kein „Accessoire“ sein, weil es gerade hipp ist so einen Hund in einer Umhängetasche mit sich rumzuschleppen. Ebenfalls sind Züchtungen die überzüchtet sind ein No-Go für mich, da die Tiere meistens per se gesundheitliche Probleme haben. Kein Tier an dem rumgeschnippelt wurde (Tierquälerei). Da ich in meinem Leben bereits einige Erfahrungen mit Hunden gemacht habe, würde ich einen Mischling einem reinrassigen Hund vorziehen.

Warum holst du kein Tier aus dem Tierheim?

Das war eigentlich einer meiner Gedanken, 3 von 4 Hunde in meinem Leben kamen aus dem Tierheim und ich hatte jedes Mal das Glück einen Welpen zu bekommen. Aktuell klappere ich die Tierheime online/telefonisch oder persönlich ab um zu fragen wie der aktuelle „Bestand“ ist und immer bekomme ich die Antwort, dass die Hunde, die hier in der Gegend zur Verfügung stehen, die Hunde sind, die eigentlich nicht geeignet sind und genau aus diesem Grund immer noch im Tierheim sind. Ich habe zumindest meine Kontaktdaten hinterlassen mit der Bitte sich zu melden.

Das ist zumindest so der aktuelle Stand in Sachen „Wir wollen einen Hund“, aktuell durchsuchen wir die verschiedenen Online-Plattformen, um zunächst mal einen groben Überblick zu bekommen und ich mache mich ein wenig schlau auf, was man überhaupt achten muss, um nicht irgendein armes Tier aus einem Kofferraum eines polnischen Transporters zu bekommen. Auch finde ich es momentan noch etwas abwegig mich an einen „Züchter“ zu wenden, ohne genau zu wissen, welche Rasse es überhaupt werden soll.

Müsste ich mir über das alles keine Gedanken machen, würde ich liebend gerne eine Husky nehmen, denn diese Hunde finde ich irgendwie wunderschön, sie sollen von ihrer Art auch durchaus familientauglich sein, wenn man ihnen zunächst einmal klargemacht hat, wer der Herr im Haus ist. Auf der Gegenseite brauchen sie aber auch viel Bewegung im Vergleich zu anderen Rassen, wenn ihnen langweilig wird, besteht aber auch die Chance, dass sie einem die Bude auseinander nehmen.
Bei dieser „Einordnung“ der Rasse handelt es sich allerdings nur um eine Art „Richtwerte“ von der jeder Hund natürlich abweichen kann, deswegen finde ich es auch wichtig, nicht irgendeinen Hund auszusuchen und ihn abzuholen. Ich will den Hund kennenlernen und er soll auch meine Kids kennenlernen, schließlich soll man sich ja über mehrere Jahre miteinander verstehen. Liebe auf den ersten Blick gibt es ganz sicher auch nicht in einer Mensch-Hunde-Beziehung. Ev. Passt es j auf den ersten Blick und beim nächsten Besuch kann es ganz anders sein. Nur, weil ein Hund süß ist, muss er mich nicht durch dick & dünn begleiten.

Auf dem Titelbild seht ihr übrigens meinen ersten Hund aus dem Jahre 1978…..ja, so alt bin ich schon

Mein Leben hinter der Maske

Das Internet, unendliche Weiten, unendliche Menge an Daten und Profilen. Viele dieser Profile bzw. der Benutzer sind allerdings nicht das was sie vorgeben zu sein. So auch mein Profil. Ich rede nicht davon mich, als jemand auszugeben, der ich nicht bin, ich rede davon mich nicht so zu geben, wie ich wirklich bin.

„Heile Welt nach außen, aber im inneren total kaputt“ so könnte man meine aktuelle Stimmungslage wohl am besten beschrieben. Angefangen hat das alles vor etwas mehr als 8 Jahren, als ich meinen erste ernsthafte „Depressive Episode“ hatte, die mich damals komplett aus der Bahn geworfen hat. Es war sogar so schlimm, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt in Behandlung begeben habe und wegen der Dringlichkeit innerhalb von 6 Woche einen Reha-Platz bekam. Ich war für 6 Wochen weg vom Fenster, weg aus der Gegend, weg von meinen sozialen Kontakten, weg von meiner damals hochschwangeren Frau und habe eine Therapie gemacht.

In meinem Kopf war ich schon immer so, dass ich es „alleine schaffen wollte“ und „Dinge erreichen“ wollte. So auch in diesem Fall, ohne Medikamente, lediglich durch Gespräche und viel Nachdenken habe ich es damals aus dem Tief geschafft.

Gleichzeitig habe ich mein berufliches Umfeld verändert (einer der Hauptgründe warum es mir damals so dreckig ging) und wollte zusammen mit meinem ersten Kind, meiner Frau und einem neuen Job einen Neustart wagen.

Das war vor 8 Jahren. In diesen 8 Jahren habe ich mich verändert und mir ein Verhalten angeeignet, dass mich schützen sollte, eine Rüstung und eine Maske die niemandem in meinem Umfeld eine Angriffsfläche bieten sollte. Nach Außen den „lustigen Nerd“ geben, aber unter der Rüstung mit den Monstern des Alltags und dem immer häufiger zurückkehrenden schwarzen Hund kämpfen – Ein zweites „Ich“ aufbauen und das neben dem echten Leben leben. Ein Theaterstück, eine Rolle, die das heile Seelenleben zeigt, denn aufzugeben war für mich nie ein Thema. Schwäche zeigen? Niemals!

8 Jahre läuft diese Schmierenkomödie nun schon und ich habe viel erreicht: Verlust fast aller sozialen Kontakte, ausuferndes Grübeln was ich nun als Nächstes tun muss um „zu funktionieren“, ständige Selbstzweifel sind nur ein kleiner Teil von den Kämpfen, die ich innerlich  fast täglich austrage.

Aktuell bin ich wieder in einer absoluten Tiefphase, in der ich gerne alles hinwerfen würde: meine Selbständigkeit, meine Ideen, meine Träume und meine Fantasien. An meinem Leben hänge ich zu sehr und auch meine Familie ist mir wichtig, aber ich belaste besonders auch meine Frau damit, dass ich nicht selbst mit mir klarkomme.

Es wird wohl wieder einmal Zeit mir Hilfe zu suchen und mich den Monstern des Alltags zu stellen, ich bin müde und habe die Kraft verloren es alleine zu schaffen, andere will ich damit nicht belasten, habe ich noch nie, wollte ich noch nie. Ich bin eher der Typ, der es selbst hinbekommen möchte und mein Dickschädel trägt nicht dazu bei, dass sich das noch einmal ändern wird.

Wenn ihr diese Zeilen jetzt bis hierher geschafft habt zu lesen, versteht der eine oder andere ev. warum ich mich manchmal verhalte, wie ich mich verhalte,…ich bin es einfach nicht, es ist ein Abbild, von dem ich will, dass mich der Rest der Welt sieht. Auch wenn ich manchmal ein paar Leuten damit auf den Schlips trete, es gehört zur „Show“. Alles um nicht selbst ins Fadenkreuz zu geraten und angegriffen zu werden, alles zum Selbstschutz um nicht zu zeigen wie kaputt der Typ in der glänzenden Rüstung wirklich ist. Ich will das nicht mehr, ich habe aktuell keine Kraft mehr. „Flasche leer“ wie einst ein Fußballtrainer mal sagte.

8 Jahre angetrieben von dem Gedanken etwas erreichen zu wollen, sei es im Job oder Privat. Irgendwann ist der Tank leer und man kann sich gar nicht mehr bewegen. 8 Jahre der „lustige Nerd“ sein, 8 Jahre mit einer Rüstung rumlaufen. 8 Jahre ohne „echte Freunde“, 8 Jahre in einem immer tiefer werdenden Loch, dass man sich selbst schaufelt.

Ich bin ich. Ich bin hier. Ich bin ein Mensch.

48h ohne Social Media Kanäle

48h ohne Social Media Kanäle

Vor nicht ganz 48h habe ich mich entschlossen für einen Selbstversuch alle Social-Media Apps vom Smartphone, Tablet und Rechner zu löschen, um zu sehen, wie ich ohne klarkomme.

Nach 48 muss ich sagen es ist nicht unmöglich. Für mich hat sich vor allem Twitter in den letzten Jahren zur Informationsquelle Nummer 1 entwickelt, wenn es um „News“ geht. Das klassische Radio ist bei mir zwar fast immer an, aber hier werden die Informationen (wenn überhaupt) doch mit einem recht großen zeitichen Versatz gemeldet. Allerdings erspart man sich gleichzeitig auch diverse „Ergüsse“ von irgendwelchen Menschen die eine andere Ideologie vertreten als man selbst.

Gestern kam es u.a. zu einem Zwischenfall in Frankfurt, der im Netz sicherlich wieder die verschiedenen Parteien gegeneinander aufgehetzt hat und viele aus meiner Filterblase wieder gegeneinander aufgehetzt hat. Ich habe davon nichts mitbekommen, ich habe in verschiedenen Nachrichtenquellen davon gelesen (darunter auch Bild-online) und habe mir so einen Überblick verschafft, wer da wen aufhetzt oder die Stimmung gegen irgendwelche Gruppen aufheizt. Gerne hätte ich bei dem einen oder anderen Kommentar oder Nachricht gerne eine Tweet rausgerotzt um die jeweilige Quelle zurechtzuweisen, aber warum? Es würde sie eh nicht interessieren. Bei denen geht es nur um die Klicks und die Besucher. Ich bin wohl eindeutig aus dem Alter raus, bei dem man über jedes Stöckchen springt, das man hingehalten bekommt – die Gelenke machen es halt nicht mehr mit. Das ist die eine Seite, Ärger wird einem vom Hals gehalten, die Gedanken fangen selbst an zu arbeiten. Es geht darum, was passiert ist und nicht welche Person (aus welchem Land auch immer) etwas getan hat. Kein Fingerpointing auf irgendeine Gruppe, lediglich die schreckliche Tat.

Ohne SoMe-Kanäle wird man unweigerlich zum Nachdenken angeregt und muss nicht den geistigen Dünnpfiff und den Hass ertragen der passiert. So eine Tat wie gestern in Frankfurt regt zum Nachdenken an, nicht wer oder warum es war, sondern über das Opfer und seine Angehörigen. Über das Bettchen, das jetzt leer bleibt, die Klassenkameraden usw. usw. das sollte meiner Meinung nach im Vordergrund stehen und nicht welcher Gruppe der Täter angehört oder welcher Religion er angehört. Das sind alles Punkte die 0,0 mit der Tat zu tun haben, aber in unserer Zeit wohl eine wichtige Rolle spielen um Klicks oder in der Politik Wähler zu bekommen.

Genau hierfür wird Social Media heute genutzt, Hass & Ängste schüren. Sich gegenseitig aufstacheln … bis einer weint. Früher waren es Propaganda Plakate die vom „bösen Juden“ sprachen, heute sind es Tweets aus 280 Zeichen die den Hass schüren und das in Echtzeit. Das alles hat in den letzten Jahren stark zugenommen, zusätzlich zeigt man immer mehr seinen „Stolz“ den man besitzt – erschreckend kommt hier dazu, dass es in vielen Fällen gar nicht mehr unter dem Mantel eines Nicknames gemacht wird, sondern und der echten Namen.

Das macht mir Angst ….

Loslassen können …

Loslassen können …

Okay, es ist soweit, das erste Mal seit über 10 Jahren werde ich bis August nichts auf techkrams.de (vorher war es ja pixelaffe.de) schreiben. Man muss auch mal loslassen können und jetzt ist für mich der Zeitpunkt gekommen, an dem ich das auch lernen muss.

In den letzten 10 Jahren war es für mich immer eine Art Wettlauf mit der Zeit immer über die aktuellsten Themen zu berichten, um auch etwas vom Traffic abzubekommen – schneller sein als die Kollegen. Gehetzt werden und immer auf der Suche nach Neuem. Jetzt lass ich das mal sein, ich bin es leid der „Gejagte“ zu sein…..Entschleunigung.

Andere machen den Job eh besser als ich, sind schneller und schreiben dazu auch gefühlt noch bessere als ich. Es gibt genug da draußen in den weiten des Netzes die das Machen und ich bin/war genauso und habe deswegen einiges schleifen lassen. Meine Kinder mussten schonmal zurückstecken, wenn Apple eine Keynote hatte, meine Frau, wenn ich „nur noch schnell“ was schreiben wollte oder andere Jobs, wenn sich gerade etwas Neues angebahnt hat. Getrieben von Besucherzahlen, Seitenaufrufen und all den anderen KPIs die es da noch gibt. Immer wieder nach Schema F schreiben oder gar Informationen die Seite X gerade veröffentlicht hat mit den eigenen Worten wiedergeben und hoffen, dass es die 20 Leute gerade auf meiner Seite zuerst lesen. Immer öfter habe ich mich selbst dabei erwischt nicht mehr das zu schreiben, was ich eigentlich will, sondern nur Seite Y nachzuerzählen – was nie funktionieren wird und mich unzufrieden zurück lies.

Aufgeben? Niemals!

Aber keine Angst, mit techkrams.de geht es zukünftig weiter, nur nicht so, wie ihr es kennt. Ich habe da gerade wieder mal eine „crazy Idee“ wie ich immer so schön sage und feile die nun gerade schön rund um euch zu überraschen.

Ich habe irgendwann einmal gesagt für mich gibt es 2 Arten von Artikeln: „Popcorn“ – das sind Artikel, die man nach dem Lesen bereits vergessen hat und „Steaks“ – das sind Artikel von denen man lange was hat.  Ich werd mal versuchen für euch zum Metzger zu werden und lecker Steaks zu servieren, ohne von irgendwelchen Terminen gehetzt zu werden. Dazu brauche ich die Zeit um die Idee noch ein wenig auszuarbeiten – mal schauen, ob es klappt und wie ich das ganze zukünftig etwas entspannter angehen kann.

Euer Feedback ist meine Bezahlung

Euer Feedback ist meine Bezahlung

Es ist mal wohl mal wieder an der Zeit ein wenig „Mimimi“ in dieses Internet zu schreiben. Diesmal ein paar Gedanken um meinen Antrieb überhaupt noch etwas zu schreiben. Es handelt sich dabei um meine eigenen Gedanken, könnte mir aber vorstellen, dass es anderen genauso geht.

Zuerst kommt für mich einmal die Neugier, neue Dinge auszuprobieren und die Faszination für eben diese. Es hätte auch genauso das Thema „Folterinstrumente“ sein können, denn jedes Thema findet im Internet bekanntlich seine Niesche und seine Fans. Doch leider ist es die alles rund um das Thema Gadgets / Internet / Unterhaltung, was schon ein recht breites Spektrum ist und eigentlich auch schon gut abgedeckt. Dennoch, es ist mein Thema und ich stehe einfach drauf Folien von Geräten abzuziehen, sie zu laden und dann damit rumzuspielen. Diese Faszination möchte ich mit meinen Artikeln teilen. Geld damit zu verdienen hab ich mir irgendwie schon vor geraumer Zeit aus dem Kopf geschlagen.

Es gibt genug andere im Netz die Redaktionen mit x Mann betreiben und die Suchergebnisse mit (manchmal fragwürdigen) Ergebnissen üerfluten, dank SEO. Artikel die lediglich dazu ausgelegt sind Besucher auf eine Seite zu lotzen um ihnen dann Werbebanner, Pop-Ups, Pop-Unter, Newsletter etc. zu zeigen und den Content dazwischen zu verstecken. Das war nir meine Idee als ich vor über 10 Jahren angefangen habe Dinge in dieses Internet zu schreiben. Ich wollte informieren und mit anderen Menschen in Kontakt treten um mich mit Ihnen auszutauschen. Das war damals, doch 10 Jahre sind im Internet eine lange Zeit und Dienste und das Verhalten hat sich über die Jahre massiv gewandelt. Dazu kam, dass sich auch mein Leben verändert hat. Ich habe geheiratet und wurde Vater (3x). Die Zeit die ich früher für solche Dinge hatte wurde somit immer weniger, die Lust daran ist aber immer geblieben.

„Früher“ war es so, dass man noch die Chance hatte für einen guten Artikel auch gefunden zu werden, doch heute kommen normalerweise auf einen „guten“ Artikel 100 andere Artikel die dank der SEO Maschine vor dir angezeigt werden, das ist das Spiel. Es ist nunmal Platz für jeden in diesem Internet und jeder kann etwas hineinschreiben – Mainstream könnte man sagen.

Um dennoch nicht in der schieren Masse der Artikel unterzugehen, beginnt man langsam eine „Community“ aufzubauen und diese zu pflegen. Sei es über Facebook, Twitter, Instagram oder irgendein anderes Netzwerk wo man glaubt neue Leser zu finden. Doch auch das ist meist ein Kampf gegen Algorythmen, Werbung und gekaufte Likes um wieder „oben“ in der Timeline zu erscheinen. Auch je nachdem wie man aufgestellt ist und Zeit hat, kann man sich auch nur darum kümmern, so ist dann auch der Job des SoMe-Managers entstanden der den ganzen Tag nichts anderes macht als sich um die Community zu kümmern. Aber „liked“ man dann den Inhalt der Person oder lediglich den witzigen Post den der SoMe – Manager gerade rausgehauen hat egal ob der Content dahinter schlecht ist?

Für mich ist es schwierig all dieses Anforderungen unter einen Hut zu bekommen und dann auch noch „guten“ Content für Suchmaschinen zu schreiben, genau so komme ich mir aktuell vor. Denn Feedback bekomme ich kaum bis wenig für das was ich da tue. Mit einem Verdienst rechne ich, wie bereits gesagt, schon gar nicht mehr. Um meinen Lesern entgegenzukommen habe ich die zappelnden Werbebanner bereits vor einiger Zeit abgeschafft und versuche nur noch über Partnerlinks die laufenden Kosten für die verschiedenen Projekte die so vor sich hindümpeln reinzubekommen – ca. 240 Euro im Jahr. Das ist für das Jahr 2019 bereits passiert.

Was will ich also noch? Ich bekomme ja schließlich die neusten Geräte umsonst, fliege um die Welt und bin immer auf die tollsten Events eingeladen…..lol, träumt weiter. Nein, so ist es nicht. 2018 lief relativ gut, da war ich wirklich viel unterwegs und habe auch ein paar Interessante Dinge gemacht, aber 2019 sieht das schon etwas anders aus, denn die Zeiten ändern sich bekanntlich, aber das ist ein anderes Thema auf das ich bei gegebener Zeit etwas mehr eingehen möchte. Was ich eigentlich seit dem ersen Tag möchte ist das Feedback meiner Leser!

Kommentiert und Teilt!

Und das genau ist der der Punkt der mich momentan etwas ratlos zurück lässt. Warum kommentiert kein Mensch mir? Alles was Leser momentan noch tun ist, sie maulen rum. Das geht mir irgendwie tierisch auf den Sack, am liebsten würde ich Leser die sich „sinnvoll“ beteiligen auch belohnen, habe aber noch keine Idee wie ich das bewerkstelligen kann – Strickliste, über ein externes Tool? Ich habe keine Idee, würde das aber gerne ändern.

Nur durch eure Kommentare kann ich besser werden und auf eure Bedürftnisse eingehen, denn ich will ja nicht für Suchmaschinen schreiben (wobei das Schreiben mir aktuell sehr schwer fällt). Könnt ihr mit meinen Artikel überhaupt was anfangen? Lest ihr ünerhaupt was ich schreibe, oder scannt ihr nur die Überschriften und schaut euch die bunten Bildchen an?