Auf anderen Seiten: Tesla gibt Supercharger für andere Elektroautos frei

Bislang haben Tesla-Fahrer das Netzwerk exklusiv für sich, manche dürften von einer Öffnung für Dritte, welche Tesla bereits mehrfach in Aussicht gestellt hatte, enttäuscht sein und Tesla würde einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil verlieren. Zumindest in der Tesla-Szene sind die Reaktionen auf die Öffnung in den Niederlande nicht gerade positiv.

Nachdem man dort im November zunächst zehn Supercharger geöffnet hat, als eine Art Testballon, geht der amerikanische E-Autohersteller einen Schritt weiter. Ende Januar wurde das Testprojekt auf Norwegen und Frankreich ausgeweitet. So sei es mittlerweile möglich, dass die Supercharger in den drei Ländern inzwischen von Elektroautofahrern aus anderen Ländern genutzt werden können. Für die Tesla-Fahrer selbst ändert sich nichts. Im Gegenteil, man habe Vorteile, da die Preise für Nicht-Tesla-Fahrer die zusätzlichen Kosten für die Unterstützung anderer Fahrzeuge widerspiegle und diese somit nicht auf dem Nacken der Tesla-Fahrer getragen werden müssen. Konkrete Preise nennt der E-Auto-Hersteller nicht – diese seien in der App einsehbar.

Jedoch gibt Tesla zu verstehen, dass man den Status der einzelnen Standorte genau beobachte, sich mit Kunden austausche und entsprechende Erfahrungen einfließen lasse. Das Bestreben des Herstellers sei es, mehr Fahrer zu ermutigen, elektrisch zu fahren. „Je mehr Kunden das Supercharger-Netzwerk nutzen, desto schneller kann es ausgebaut werden. Unser Ziel ist es, schnell zu lernen und zu verbessern und gleichzeitig das Netzwerk aggressiv zu erweitern, damit wir schließlich sowohl Tesla- als auch Nicht-Tesla-Fahrer an jedem Supercharger weltweit willkommen heißen können“, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

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